|
Sebnitz ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Sächsische
Schweiz und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Sebnitz. Sie ist
ein staatlich anerkannter Erholungsort in Ostsachsen am Rande
des Nationalparks Sächsische Schweiz. Sebnitz wird auch „Stadt
der Kunstblumen“ oder „Stadt der Seidenblumen“ genannt. Die evangelische Kirche Peter
und Paul ist das älteste Baudenkmal der Stadt. Der Chor ist aus
dem 15. Jahrhundert, das Schiff und die Innenausstattung aus dem
17. Jahrhundert.
Die katholische Kirche "Kreuzerhöhung" wurde Ende des 19.
Jahrhunderts im Stil der Neugotik errichtet.
Das Stadtbild wird von nach dem Stadtbrand von 1854 errichteten
Bürgerhäusern und Produktionsgebäuden aus der Gründerzeit
geprägt. Das bauliche Ensemble des im spätklassizistischen Stil
wiedererrichteten Marktplatzes steht unter Denkmalschutz. Die
ursprünglich zahlreich vorhandenen Umgebinde- und Fachwerkhäuser
sind nur noch im Randbereich der Innenstadt erhalten.
Die Stadt kann
auch mit der "Sächsischen- böhmischen Semmeringbahn", die über
mindestens sieben Brücken und sieben Tunnel durch den
Nationalpark Sächsische Schweiz führt, erreicht werden.
Der im Zuge der Sebnitztalbahn
errichtete Viadukt (1874/75) war der deutschlandweit erste im
Bogen (Radius 224 m) und im Gefälle (Neigung 1:50) errichtete
Viadukt. Er ist 150 m lang und 21 m hoch. Seine ursprünglich
zehn Steinbögen wurden Ende der 1980er Jahre bei einer
Generalsanierung durch neun Betonpfeiler ersetzt. |