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Die Gemeinde Müglitztal wurde im Jahr 1994 durch
Vereinigung der bis dahin selbstständigen Orte Burkhardswalde,
Maxen, Mühlbach und Weesenstein gebildet. Die Ortschaft zieht
sich beiderseits der Müglitz südlich von Dohna bis zur
Kreisgrenze ins Osterzgebirge hin.
Infolge seiner Lage im engsten Teil des
Müglitztals wurde die Gemeinde in den letzten Jahrhunderten
mehrfach schwer vom Hochwasser betroffen. Zuletzt im Jahr 2002,
als sich am 12./ 13. August die Wassermassen durch den Ort
wälzten. |
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Der Ortsteil Maxen liegt etwa 15 Kilometer von
Dresden entfernt. Vom ca. 400 Meter hohen Finckenfang bietet
sich bei klarem Wetter ein herrlicher Panoramablick. In Maxen
ist ein ehemaliges Schloss zu finden, in dem der damalige
Besitzer als Kunstmäzen zahlreiche Gelehrte und Künstler um sich
scharte. Unter anderen weilten Robert und Clara Schumann an
diesem Ort. Bekannt ist sicher auch der so genannte „Finckenfang“.
Im siebenjährigen Krieg wurden in Maxen während einer Schlacht,
an der 15.000 Preußen und 32.000 Österreicher beteilgt waren,
der General von Finck und sein Korps gefangen. Auch in dieser
Gegend findet man die Überreste von Kalköfen, die auf den Abbau
von Marmor und Kalkstein hindeuten. Um den Marmor entspann sich
eine jahrelange Verhandlung zwischen den Besitzern der Flur und
dem Sächsischen Königshaus. Das kostbarste Stück dürfte wohl
eine Säule aus Maxener Marmor sein, die August dem Papst in Rom
schenkte. |
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Schloss Weesenstein |
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Das Schloss Weesenstein mit seinem Schlossgarten
wurde in den letzten Jahren liebevoll rekonstruiert und
erstrahlt heute wieder in alter Schönheit. Infolge seiner Lage
im engsten Teil des Müglitztals wurde die Gemeinde in den
letzten Jahrhunderten mehrfach schwer vom Hochwasser betroffen.
Zuletzt im Jahr 2002, als sich am 12./ 13. August die
Wassermassen durch den Ort wälzten. |
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Kalköfen |
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Über
Jahrhunderte bestimmte der Kalkabbau und das Brennen von Kalk
das Leben in Maxen und den Gemeinden der Umgebung. Schon die
ersten Siedler haben um 1300 diese Technologie in der Region
angewandt. Im Bild ist ein Rumfordofen zu sehen. In Maxen selbst
ist ein liebevoll rekonstruierter Ofen zu besichtigen. |
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